english deutsch italiano español slovenščina furlan

Der Weg schritt für schritt

Home Weg Italienischer Weg Der Weg in Etappen

Prämisse


This section is available only in Italian language.

Das gesamte Material
ist in einer einzigen Datei verfügbar, mit dem Namen "Detaillierte Wegbeschreibung mit Landkarten" auf der Seite Übernachtungen und nützliche Informationen.


Der "Iter Aquileiense" oder "Himmelsweg" ist ein Wanderweg, der auf Initiative einer Gruppe von Personen entstanden ist, die verschiedenen Verbänden angehören; Personen aus sehr unterschiedlichen Richtungen, von denen sich viele bisher nicht kannten, aber alle ein gemeinsames Merkmal haben: sie sind Pilger, Frauen und Männer, die sich zu einer Wanderung aufmachen, um ein spirituelles Ziel zu erreichen. Viele haben bereits erfolgreich den Jakobsweg beschritten.

Wir sind Italiener, Slowenen und Friaulaner, die alle hoffen, dass sich uns bald auch Personen aus Kärnten anschließen. Wir lieben unser Land und möchten, dass es ein Ort des Friedens, der Brüderlichkeit und des freundschaftlichen Zusammenlebens unterschiedlicher Völker und Kulturen wird.

Aus diesem Grund haben wir die Idee eines internationalen Weges ins Leben gerufen, der Pilger verschiedener Nationen in einem ganz besonderen Ort zusammen kommen lässt: der Wallfahrtskirche auf dem Luschariberg, wo seit Jahrhunderten das Bild der Jungfrau Maria von den Anwohnern angebetet wird. Sie erreichten den Berg auf Wegen, die wir dank noch heute erkennbarer Zeichen ihres Glaubens und ihrer Kreativität wieder entdecken konnten.

Der Iter Aquileiense, den wir im Sommer 2006 mit der Segnung unserer Bischöfe eröffnet haben, besteht aus 3 Teilstrecken, die an 3 besonders bedeutungsvollen Orten für die Geschichte und den Glauben unserer Länder beginnen. Einer befindet sich in Italien (Aquileia, wo zum ersten Mal das Evangelium verkündet wurde und von wo die Missionare die Verkündigung des Christentums in das Herz von Europa brachten), einer in Slowenien (Brezje, bei Kranj, der wichtigste Ort der Anbetung der Mutter Gottes in Slowenien) und einer in Österreich (Maria Saal, oberhalb von Klagenfurt, eine wunderschöne Kirche, deren Ursprung auf das 8. Jh. zurückgeht, ein sehr wichtiges Zentrum für die Geschichte von Kärnten sowie für die kulturelle und religiöse Identität Mitteleuropas). Diese 3 Wanderwege bringen den Pilger vom betreffenden Ausgangsort nach Saifnitz, dem italienischen Camporosso, von wo dann der gemeinschaftliche Aufstieg auf den 1760 m hohen Luschariberg beginnt.

Der Ausgangspunkt der italienischen Wegstrecke ist Aquileia. Dann verläuft der Weg über Cormons, Castelmonte, Cividale, den Gran Monte und die Täler Resia und Dogna; der slowenische Teil führt von Brezje über Jesenice, Kranjska Gora, Rateče, Fusine und Tarvis; der dritte, der österreichische, führt von Maria Saal über Klagenfurt, Maria Wörth, (bald) Maria Gail, Arnoldstein, Coccau und Tarvis.

Vom 7. bis zum 15. August haben wir zusammen mit Freunden, die uns bei dieser "Taufe" begleiten wollten, das erste Mal den ganzen Weg beschritten. Nach dieser Erfahrung verbessern wir nun einige Aspekte und vertiefen Details. Im Jahr 2007 wurde der Weg all denen "übergeben", die ihn begehen möchten. Jeder Pilger kann frei entscheiden, wann er losgehen möchte, und stellt sich seine Strecke gemäß seiner persönlichen Erwartungen und Ansprüche aus den zur Auswahl stehenden Varianten zusammen.

Dieser Wanderweg nimmt nun langsam Gestalt an und entwickelt sich weiter und wird, wie wir hoffen, größer und somit zu einem Teil eines großen Netzes von Pilgerwegen. Die Aufgabe, die wir und vor allem ich als Planer uns gestellt haben, geht weit hinaus über die natürlich sehr wichtige Valorisierung der einzelnen Orte und der bedeutendsten Aspekte und besteht darin, den Pilgern, die unser Gebiet durchqueren, eine sichere und angemessene Strecke des Weges zu bieten.

Ein richtiger Führer des Camino Celeste , qmit dem Titel "Der Himmelsweg - Zu Fuß von Aquileia zum Luschariberg" ist im Verlag "Ediciclo" aus Portoguaro erschienen; der Führer umfasst 178 Seiten, 120 Farbfotos, 25 Karten des Verlages Tabacco im Maßstab 1:25.000 mit detaillierten Wegbeschreibungen und vielen Texten. Der Führer kann in der Buchhandlung bestellt werden und ist in etwa 2 bis 3 Tagen verfügbar; andernfalls direkt auf der Webseite des Verlages: "Il Cammino Celeste" - Ediciclo Editore.

Wir hoffen, diesen Text in Kürze in verschiedenen Sprachen anbieten zu können, um Pilgern aus allen Ländern einen Wanderweg von fesselnder Spiritualität vorzustellen, auf dem der Pilger auf seiner Wanderung im Glauben, der Hoffnung und der Nächstenliebe wächst.

Ich möchte hier nochmals unterstreichen, dass diese Wanderung KEINE organisierte Tour oder Reise ist (und auch nicht sein will): es gibt keine Einschreibung, keine Organisationsstruktur, keiner (wenn nicht der Wanderer selbst) kündigt Ihre Ankunft in der Unterkunft an. Es handelt sich nur um einen Entwurf für eine Wanderung, die für uns im Zeichen des Glaubens steht (und ein Glaubensweg steht auch immer für Geschichte und Bedeutung), aber den jeder auf seine eigene, ganz persönliche Weise erleben sollte, wenn auch immer mit dem “Geist eines Pilgers”. Auf dieser Webseite werden die friaulische Teilstrecke (von Aquileia bis zum Luschariberg) und die österreichische Etappe (von Maria Saal zum Luschariberg) beschrieben. Die slowenische Strecke ist noch im Aufbau.

Die erste, die friaulische Teilstrecke ist in 10 Etappen unterteilt (bei der Einweihung waren es erst 9), die erfahrungsgemäß die am geeignetsten sind. Wie auf jedem Wanderweg kann sich der Wanderer selbst nach seinen eigenen Bedürfnissen und Absichten seine Strecke zusammenstellen. Tatsächlich ist es bereits an diesem Punkt möglich, die Strecke zu verändern, sei es bei Übernachtungen in anderen Orten als den “vorgegebenen”, sei es bei einigen bedeutenden Abstechern wie zur Abtei von Rosazzo.

Dank der Öffnung der italienisch-slowenischen Grenze wird eine Variante an der Grenzlinie vorbereitet, die eine Reihe bedeutender Orte berührt und den Namen "Variante der Heiligen Berge" trägt. Dieser Name stammt von einem kürzeren Weg, dessen Strecke genutzt wird. Die Variante beginnt in Aquileia und steigt nach der Durchquerung von San Canzian in Sagrado hinauf auf den Karst und somit nach Slowenien. Der Weg verläuft über Mirenski Grad, Castagnavizza, Monte Santo und Marijino Celje, um in Castelmonte auf den Himmelsweg zu treffen.

Noch einige Worte zu den Kriterien, mit denen wir uns auf die Suche nach dem Verlaufes der Strecke gemacht haben. Nichts Weltbewegendes: es handelt sich nur um die Prinzipien, die jeder Pilger gut kennt:

1) Es gibt antike Pilgerwege und es ist bedeutungsvoll, gerade diese zu bestreiten; doch nicht selten wurden auf diesen Wegen neue Straßen erbaut.
2) Die Hauptstraßen sind gefährlich für alle, die zu Fuß und mit dem Rucksack unterwegs sind. Außerdem trifft man auf Umweltverschmutzung.
3) Die Hauptstraßen sind zudem laut und dies ist sicherlich nicht bei der Suche nach Ruhe, auch der inneren, behilflich.
4) Andererseits hat der Wanderer sicher keine Lust, Umwege zu machen, sondern zieht den direkteren Weg vor.
5) Zum Wandern eignen sich unasphaltierte Straßen wesentlich besser, denn die Füße sind ein sehr wichtiger Teil des Pilgers.
6) Um so besser, wenn die Strecke schön ist.
7) Die Präsenz von Dörfern an der Strecke ist wichtig für den Wanderer, vor allem für die Übernachtung.

Zum Schluss nun mein/unser Wunsch an alle, die sich, egal aus welchem Grund auch immer, auf diesen Weg begeben: sei das Herz voll Demut und offen für alles, was ein solches Erlebnis einem jeden von uns schenken kann..

Und hiermit wünsche ich allen: "Eine herrliche Wanderung".


vai all'inizio




Kleine technische Anmerkungen


Die Strecke:

Der Iter Aquileiense oder Himmelsweg oder Cammino Aquileiese ist eine neue Strecke und deshalb noch im Ausbau, was viele Aspekte betrifft.

Die Strecke besteht aus einer Vielzahl von möglichen Wegen und nutzt bereits existierende Wege. Deshalb müssten auch die nicht asphaltierten Teilsstrecken und die Wege immer begehbar sein (außer bei Schnee). Da diese Wege aber nicht garantiert werden können, kann es manchmal zu Überraschungen kommen. Auch in der Ebene kam es vor Kurzem aufgrund von Bauarbeiten an der Straße und durch Umleitungen zu Problemen. Es besteht natürlich keine Möglichkeit, die Bedingungen des Weges laufend zu kontrollieren; eventuelle Schwierigkeiten melden Sie bitte an die E-Mail-Adresse: camminoceleste@libero.it.

Der Iter ist auf seiner gesamten Länge von Juni bis September begehbar; im Winter sind aufgrund von Schnee, der in bestimmten Jahren lange Abschnitte auf mehr als der Hälfte des Weges bedeckt, nur die ersten Etappen zugänglich.

Wer schon einmal den Jakobsweg gegangen ist, weiß dass die Konformation des spanischen Bodens den Bau von Straßen fast überall erlaubt und auch das Begehen der Schotterwege gefahrlos ist.

Das Territorium des Friaul-Julisch Venetien ist hingegen viel unwegsamer und oft musste zwischen einem Gebirgspfad, der Staatsstraße oder einer weiten Umgehung gewählt werden. Der Pilger sucht nicht die Anstrengung, aber er weicht ihr auch nicht aus, wenn die Alternative nur noch schlechter ist. So ist der Iter aus altrimetrischer Sicht ein anspruchsvoller Weg. Wer den Jakobsweg als Vergleich kennt, berücksichtige dies. Auf der rund 200 km langen Wegstrecke gilt es, 6.700 m Steigungen und fast 5.000 m Gefälle zu bewältigen. Bereiten Sie sich also auf einige Anstrengungen vor.

Hier ein weiterer Aspekt. Alle wissen, dass das Gebirge aus Bergen besteht und der Wanderer hier nicht nur Alleen und sanfte Hänge erwarten kann. Auf der Suche nach ruhigen und sicheren Strecken haben wir es nicht geschafft, einige Stellen zu umgehen, wo der Pilger aufgrund der Beschaffenheit, der Ausmaße, des Gefälles des Weges oder der umliegenden Berghänge oder aber aufgrund von anderen Schwierigkeiten, äußerste Vorsicht walten lassen sollte. Eine normale Vorsicht hingegen, ohne sich unnützigen Gefahren auszusetzen, gilt natürlich immer. Der Weg umfasst keine Abschnitte mit technischen Schwierigkeiten.

Im Führer wurden die wenigen schwierigeren Passagen besonders hervor gehoben. Auf allen anderen reicht die normale Vorsicht vollkommen aus. Natürlich gibt es für Wanderer mit besonderen Problemen (z.B. Schwindel) die Möglichkeit, eine alternative Strecke zu wählen, aber im Allgemeinen handelt es sich hierbei um asphaltierte Straßen im Tal, die fast immer eine, auch bedeutende Verlängerung der Strecke mit sich bringen.

Die oben aufgeführten Überlegungen gelten automatisch auch für einen weiteren Aspekt. Wenn nämlich für die Strecke im Tal ein Paar Sandalen völlig ausreicht und für die Forstwege leichte Schuhe reichen, sind auf bestimmten Abschnitten des Weges Wanderstiefel oder zumindest höhere Schuhe erforderlich, besonders wo die Wanderung einen sicheren Schritt erfordert. Zudem ist zu unterstreichen, dass das östliche Friaul eine der regenreichsten Gegenden Italiens ist.

In den Beschreibungen sind der Ausgangspunkt sowie das Ziel einer jeden Etappe recht allgemein gehalten oder beziehen sich auf Kirchen, Plätze usw., da nicht vorherzusehen ist, wo genau der Pilger übernachtet. Die Namen der kleinsten Orte sind genau angegeben, aber nicht immer findet der Wanderer ein entspechendes Schild mit dem Namen, besonders wenn es sich um Landstraßen handelt. Im Text sind jedoch Nummern angegeben, die ebenfalls in der Karte vermerkt sind und somit dem Pilger an fast jeder Abzweigung die genaue Position angeben.

Moreover the itineraries are marked in blue, to help you take the correct road when there is a choice of more than one.

Der Weg selbst wird mit blauen Schildern gekennzeichnet, die den Pilgern helfen sollen, nicht vom Weg abzukommen.

A) Wenn ein Seitenweg nicht beschrieben wird, hat dieser keine Bedeutung.
B) Wenn für eine Kreuzung keine Angaben gemacht werden, bleiben Sie auf dem Hauptweg oder gehen Sie geradeaus.



Unterkunft:

Für die Unterkunft ist eine PDF Datei namens "Ausführliche Wegbeschreibung mit Landkarten" auf dieser Webseite verfügbar: Übernachtung und nützliche Informationen.



Der Pilgerpass:

Wie auch für den Jakobsweg und die anderen Pilgerwege gibt es für den Himmelsweg einen Pilgerpass, der den Wanderer als Pilger ausweist und nicht als Ausflügler oder Tourist. Ähnlich wie auf anderen Pilgerwegen kann möglicherweise Personen ohne Pilgerpass die Nutzung der Pilgerunterkünfte verweigert werden.

Der Pilgerpass kann auf unserer Webseite Übernachtung und nützliche Informationen unter "Pilgerpass" heruntergeladen werden; andernfalls kann er im Souvenirgeschäft in Aquileia abgeholt werden:

"Souvenir Aquileia" di GHIRETTI Andrea
via Patriarca Popone 2 - Aquileia
phone: 0431.919045
e-mail: souvenir.aquileia@libero.it


"Libreria Souvenir alla Basilica"
piazza del Capitolo 4 - Aquileia
phone: 0431.917698


oder in Aiello del Friuli bei der Bezugsperson Peloi Claudio 328.0028816 (und/oder Aurelio Pantanali 348.2517303 im August). Anfragen für einen Pilgerpass sind auch auf den Treffen des Vereins "Iter Aquileiense" (siehe Webseite: Veranstaltungen), möglich. Die Bezugsperson ist:


Marco Bregant
cell. 347.0356623
e-mail: marco.bregant@gmail.com




Einige kleine Tipps

Einige kleine Tipps können sehr nützlich sein, vor allem für alle, die noch keine Erfahrungen auf diesem Gebiet haben. Siehe hierfür die PDF Datei "Tipps zum Bestreiten des Himmelsweges" auf der Seite Übernachtung und nützliche Informationen.



vai all'inizio




Das gesamte Material ist in einer einzigen Datei verfügbar, mit dem Namen "Detaillierte Wegbeschreibung mit Landkarten" auf der Seite Informationen.